Trauerbank in Homburg
Zwei ehrenamtliche Hospizhelferinnen haben im Rahmen ihrer Ausbildung zur Trauerbegleitung ein Projekt auf den Weg gebracht, das sich sehen lassen kann und das sie nun an den Start bringen.
Es handelt sich um eine Trauerbank, d.h. ein regelmäßiges Gesprächsangebot für Trauernde und Traurige auf dem Hauptfriedhof in Homburg.
Nähere Infos sind im beiliegenden Artikel der Stadt Homburg zu finden.
„Das Wenige, das du tun kannst ist viel - wenn du nur irgendwo Schmerz und
Weh und Angst von einem Wesen nimmst.“
(Albert Schweitzer)
Hospizarbeit heißt ganzheitliche Sterbebegleitung
Schwer- und schwerst erkrankte sowie sterbende Menschen und deren Angehörige und Freunde erfahren Begleitung, Entlastung und Unterstützung.
Im Mittelpunkt steht der Mensch mit all seinen Bedürfnissen.
Physische Bedürfnisse:
z.B. schmerzfrei sein, frei atmen und schlafen können
Psychische Bedürfnisse:
z.B. angstfrei sein, weitestgehend selbst bestimmt handeln können
Soziale Bedürfnisse:
z.B. Kontakte ermöglichen, Zeit haben für Gespräche, Zuwendung und Verständnis
Spirituelle Bedürfnisse:
z.B. die Auseinandersetzung mit wichtigen Themen, wie die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod
Sterben, Tod und Trauer sollen nicht aus dem Bewusstsein verdrängt werden, sondern einen angemessenen Platz in unserer Gesellschaft bekommen.
Die Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit erhöht die Wertschätzung für den Augenblick.